Ökostromanbieter 2010
Immer mehr Menschen lassen den Aspekt Umwelt in ihre Überlegungen einfließen, wenn es um die Wahl des Stromanbieters geht. Das sind in etwa 15 Prozent der Bevölkerung. Daher wurden mittlerweile auch Zertifikate erstellt, die umweltschützende Ökostromanbieter auszeichnen sollen. Damit ist für die Kunden angeblich sofort erkennbar, welcher Strom umweltfreundlich ist und welcher nicht. Doch erstmal gilt zu klären, was denn genau unter Ökostrom verstanden werden kann.
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- Energie aus Kohle- und Atomkraftwerken ist gänzlich nicht umweltschonend. Kohlekraftwerke haben einen hohen Schadstoffausstoß und Atomkraftwerke belasten die Umwelt durch den Abfall, der immer noch nicht abgebaut werden kann, sondern nur in Zwischenlagern abgestellt wird.
- Besonders erneuerbare Energien werden als Ökostrom verstanden. Darunter sind alle Anlagen gemeint, die Strom aus natürlichen Vorgängen gewinnen. Sonnenenergie spielt eine große Rolle, aber auch Windkraftanlagen oder Strom aus Wasserspeichern. Bei den Wasserspeichern werden Turbinen durch abfließendes Wasser angetrieben, das bei einem Überschuß an Energie wieder in das Reservoir hochgepumpt wird. So lässt sich Energie genauestens dosieren.
- Ein Anteil von maximal 50 Prozent darf Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen gewonnen werden, die von Erdgas angetrieben werden.
Da Ökostrom auf Energieträger setzt, die immer wieder neu genutzt werden können, ist sie besonders beliebt geworden. Die Bevölkerung erkennt die Notwendigkeit, von endlichen Ressourcen wie Öl und Gas abzukommen und auch nicht auf so gefährliche Technologien wie die Atomkraft zu setzen. Dabei wird Strom aus erneuerbaren Energien auch nicht teuer, manchmal ist er auch billiger als die konservativen Möglichkeiten. Die Menschen wissen, dass es Zeit ist für einen Neuanfang und ein Umdenken, Ökostromanbieter liegen im Trend.
Nicht jedes Zertifikat beinhaltet auch echten Ökostrom
Für Ökostrom gibt es seit einiger Zeit auch Zertifikate, die den Kunden Sicherheit geben sollen, dass sie auch wirklich Ökostrom bekommen. Doch mittlerweile stellte sich heraus, dass nicht alle Ökostromanbieter auch wirklich Ökostrom anbieten, sondern sich nur mit solchen Zertifikaten ausgestattet haben. Dies war möglich, indem sie für Geld Strom aus Atomkraftwerken und Kohlekraftwerken mit den Zertifikaten ausstatten können. Besonders das RECS-System ist durch seine Technik aufgefallen. Genau genommen besagt das Zertifikat nur aus, dass die Strommenge an erneuerbarer Energie irgendwo mal hergestellt wurde, die Produzenten dann ihr Zertifikat verkauft haben und sich nun auch konservativer Strom als Ökostrom ausgeben darf.
Im Gegensatz zu diesem dubiosen System gibt es noch das Grüne Strom Label, das wirklich nur für Ökostrom steht. Damit werden keine Geschäfte oder Tauschhandel betrieben. Wer auf dieses Zertifikat achtet, bekommt auch wirklich Ökostrom, also worauf warten Sie? Wechseln Sie auf die grüne Seite, zu einem Ökostromanbieter.
