Tarife vergleichen 2012


Stromkosten pro qm 2012

Viele Menschen fragen sich, ob ihre Stromkosten hoch oder niedrig sind. Meist fehlt das Gefühl oder die Erfahrung für den normalen Verbrauch, das kann aus mehreren Gründen der Fall sein. Die erste eigene Wohnung wäre das typische Beispiel. Bei den Eltern musste man sich darüber meist keine Sorgen machen oder hatte meist keinen Bezug zu den normalen Stromkosten. Die haben schließlich die Eltern bezahlt. Auch kann es sein, dass man zwar schon seit langer Zeit in einer eigenen Wohnung lebt, aber sich noch nie Gedanken über die Stromkosten gemacht hat. Die Rechnungen wurden eben einfach bezahlt, ohne Kenntnis, dass andere Menschen in der gleichen Situation viel weniger bezahlen und einem vielleicht sogar überzogene Abrechnungen untergeschoben wurden.


Der Umstieg in eine völlig neue Wohnsituation kann einem erstmal den Überblick nehmen. Größere Wohnung oder sogar das eigene Haus sind ganz andere Dimensionen, bei denen ganz andere Posten wie z.B. die Außenbeleuchtung verrechnet werden. Es gibt viele Gründe, warum sich jemand über die Stromkosten der aktuellen Wohnsituation Gedanken macht. Entscheidend ist die Frage, ob der Stromverbrauch in den gegebenen Umständen normal ist, oder ob Einsparpotenzial vorhanden ist. Es gibt natürlich Vorgaben zu bestimmten Wohnungsgrößen und Personenanzahl. Berechnungsgrundlage ist dabei die Ausstattung an Geräten. Für die unten angegebenen Zahlen lagen folgende Voraussetzungen vor:

- Eine Geschirrspülmaschine war vorhanden.
- Die Wohnung war mit einem elektronischen Herd ausgestattet.
- Zudem kamen Kühlschrank und Gefrierschrank dazu.
- Für Wäsche standen sowohl Waschmaschine wie auch Wäschetrockner bereit.
- Für Unterhaltungsmedien wurden Computer, Fernseher und Musikanlage eingeplant.
- In manchen Haushalten wird zudem auch noch Warmwasser mit Strom erzeugt.
- Beleuchtung wurde mit knapp acht Prozent der Stromkosten bewertet.

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Stromkosten Auswertung und konkrete Zahlen
Wer als Single bei einem Verbrauch von ungefähr 1500 kWh liegt, ist damit durchaus im Durchschnitt. Ein Pärchen in einer gemeinsamen Wohnung verbraucht pro Kopf schon weniger, insgesamt etwa 3000 kWh. Drei Personen liegen dann bei nur 4000 kWh. Bei einer durchschnittlichen Familie mit 4 Personen liegt der niedrigste Verbrauch mit 4500 kWh vor. 15 Prozent zahlt man in Wohnungen mit Warmwasseraufbereitung. Mit 11 und 10 Prozent, insgesamt also 21 Prozent, schlagen allein Kühlschrank und Gefrierschrank zu Buche. Danach kommen Herd mit 9, Beleuchtung mit 8 und Unterhaltungselektronik mit 7 Prozent. Der größte Posten mit 30 Prozent ist allerdings Sonstiges, worunter Küchenmaschinen und Mikrowelle verstanden werden kann. Nach der prozentualen Angabe kann nun jeder selbst berechnen, welche Geräte wie viel kosten.